EU-Klimadirektor zu Gast in Brandenburg
"Ich freue mich sehr, dass Generaldirektor Kurt Vandenberghe von der Generaldirektion CLIMA der EU-Kommission meiner Einladung gefolgt ist, gemeinsam in Rüdersdorf das Zementwerk von CEMEX zu besuchen. Mit einer Förderung von 157 Millionen Euro durch den EU-Innovationsfonds, der von der GD CLIMA verwaltet wird, unterstützt die EU hier vor Ort die Transformation der energieintensiven Industrie zur klimaneutralen und wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Das Zementwerk Rüdersdorf geht dabei große Schritte, auch beim Thema CO2-Abscheidung und Speicherung (CCS). Genau von dieser Innovationskraft und den Möglichkeiten der Transformation konnte sich Kurt Vandenberghe persönlich überzeugen. Für Kurt Vandenberghe, CEMEX und mich ist dabei klar: ohne CCS und CCU werden wir keine wettbewerbsfähige und klimaneutrale Wirtschaft in Europa erreichen. Deshalb finde ich es sehr wichtig, offen über die Herausforderungen von CCUS zu sprechen, zum Beispiel über die Distanzen zu CO2-Speicherorten und die damit verbundenen Kosten. Das und viele weitere Themen haben wir heute intensiv besprochen.
Kurt Vandenberghe ist aber nicht nur als ranghöchster EU-Beamter zuständig für den EU-Innovationsfonds, sondern unter anderem auch für den CO2-Emissionshandel und CBAM, dem CO2-Grenzausgleichsmechanismus. Da diese Themen nicht nur für CEMEX, sondern für viele Brandenburger Unternehmen relevant sind, war es mir wichtig, verschiedene Perspektiven und Sichtweisen an einen Tisch zu bekommen. In einer großen Diskussionsrunde mit über 20 Unternehmens- und Kammervertretern Brandenburgs konnten wir deshalb offen und lösungsorientiert über die Maßnahmen zur Stärkung der Brandenburgischen Industrie diskutieren. Ich möchte allen Teilnehmenden danken, dass sie so zahlreich unserer Einladung gefolgt sind."